Der (Angst-)Hund ist weg

Der Hund ist weg!

Eine furchtbare Vorstellung, wenn das eigene Tier verschwunden ist. Noch furchtbarer wenn man es mit einem verschüchterten Hund zu tun hat, der noch dazu erst seit kurzem in Deutschland ist. Und selbstverständlich, dass man Hilfe sucht und die auch in einem Übermaß findet.

Aber genau hier gilt es, die Nerven zu bewahren.

Ein verschüchterter, scheuer Hund und Suchtrupps, bestehend aus mehreren Menschen die nach ihm rufen und dazu noch mehreren Hunden (die von außen betrachtet ein Rudel und damit eine Bedrohung darstellen) – passt das wirklich zusammen?

Ich glaube nicht. Und es wäre nicht das erste Mal, dass eine solche Suche ganz unschön endet, weil der gesuchte Hund unbewusst auf eine Schnellstraße getrieben wird.

Keine Frage, ich finde es total toll, wie viele Leute bereit sind zu helfen und ihre Freizeit opfern für einen fremden Hund und seine Besitzer. Aber ob DIESE Form der Hilfe wirklich die richtige für das Tier ist? Vielleicht sollte man sich viel mehr fragen, warum der Hund trotz der ganzen Suchaktionen bisher noch nicht aus seinen Verstecken herausgekommen ist? Vielleicht ist es viel sinnvoller das ganze mit etwas mehr Ruhe und Umsicht anzugehen. Sichtmeldungen weiterzugeben und dann eine Futterstelle einzurichten? Oder vielleicht sogar eine Lebendfalle aufzustellen als den Hund immer weiter fortzutreiben?

Nur eine Überlegung…

Geschrieben von: Tierservice Fehmarn

9. März 2015

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2 Kommentare

  1. Das hört sich an als ob wir bei der Suche nach Leo auf Treibjagt waren.
    Wir Frauen die ihn gesucht haben, habe Alle seit Jahren Erfahrung mit solchen Hunden und es Leben bei uns insgesamt 8 Streuner. Wir haben beobachtet wo er sein könnte und uns bei Sichtung ruhig und besonnen Verhalten. Indem wir das Frauchen informiert haben. Also bitte….

    Antworten
    • Der Fall gab zwar den Anstoss für den Eintrag, war aber nicht Grundstein meiner Erfahrungen. Und es gab, wie man den FB-Einträgen entnehmen kann, wohl durchaus Leute, die rufend durch die Gegend gezogen sind. Ist einfach ein Denkanstoß gewesen und gegen niemanden persönlich gerichtet, denn ich lese beinahe wöchentlich von solchen Aktionen und nicht selten werden die Hunde unbeabsichtigt in den Tod getrieben, weil man es gut meint.

      Antworten

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